Pressemitteilung (17/03/21)

Die Kongress- und Tagungswirtschaft zeigt sich innovativ

Innsbruck - In den letzten Monaten ist national und international umfassend über COVID-19 und die damit verbundenen rechtlichen Maßnahmen, die tatsächlichen Möglichkeiten der Veranstalter und die wirtschaftlichen Folgen berichtet worden. Die unvorhersehbare Corona-Krise und ihre Folgen betreffen das gesamte gesellschaftliche Leben, die Wirtschaft und, neben anderen Sparten, auch insbesondere die Veranstaltungsbranche mit dem bedeutenden Segment des Kongress- und Tagungswesens.

Bereits im Frühjahr 2020 setzten angesichts der Verunmöglichung von Präsenzveranstaltungen einige Professional Congress Organiser (PCO) darauf, zusammen mit Software-, Technik- und Streaminganbietern die Entwicklung der Grundlagen für virtuelle und hybride Kongresse voranzutreiben. Auch die Congress und Messe Innsbruck GmbH (CMI) mit ihrem unternehmensinternen PCO Tyrol Congress erkannte die Notwendigkeit, schnell und umfassend die Stärkung der entsprechenden Kompetenzen voranzutreiben. „Für die CMI und das PCO Tyrol Congress war die Entscheidung für einen solchen Technologiesprung strategischer Natur. Einerseits ging es darum, unseren Kunden rasch eine Alternative anbieten zu können, für den Fall, dass rechtliche Untersagungen oder Einschränkungen, wie etwa Reiserestriktionen, sowie die tatsächliche Planbarkeit Präsenzkongresse nicht zulassen sollten. Andererseits folgt die CMI der Einschätzung von Experten, die künftig eine Nachfrage der Kombination von Präsenzveranstaltungen vor Ort einerseits und ergänzenden digitalen Optionen für Referenten und Teilnehmer andererseits orten. Die Branche spricht hierbei von hybriden Veranstaltungsformaten“, berichtet Christian Mayerhofer, CEO Congress und Messe Innsbruck GmbH, und er ergänzt: „Es ist beeindruckend zu sehen und miterleben zu dürfen, wie rasch sich die Branche auf neue Parameter und Herausforderungen mit konkreten Angeboten für ihre Kunden einstellt.“

Über viele Jahrzehnte gestaltete sich die Zusammenarbeit der Kongressveranstalter mit den PCOs und Veranstaltungshäusern sehr verantwortungsvoll und hoch professionell. Dabei sei es nun selbstverständlich, dass die kompetenten Partner der Veranstalter an der Erweiterung des Leistungsportfolios zur erfolgreichen Umsetzung von Kongressen, Seminaren und Tagungen arbeiten.

„Als PCO begleiten wir unsere Kunden im gesamten Prozess der Kongressplanung und -durchführung. Dabei legen wir viel Wert darauf, flexibel die für die jeweiligen Kongresse passenden Lösungen anbieten zu können. So freut es uns sehr, dass wir unser Know-How und Angebot wesentlich erweitert und aus einer Hand in der Umsetzung von virtuellen Formaten einsetzen können, um die Weiterbildung und den Austausch, die für Wissenschaft und Forschung so wichtig sind, auch in Corona Zeiten zu ermöglichen“, so Ina Kähler, Leiterin des PCO Tyrol Congress und Geschäftsentwicklung Kongresse der CMI.

Erst im März konnte mit dem Kardiologie Kongress ein großer Stammkongress am Standort Innsbruck sehr erfolgreich als rein virtuelle Veranstaltung durchgeführt werden. „Die weltweite COVID-19 Pandemie stellt auch uns als Kongressveranstalter vor neue Herausforderungen. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir den diesjährigen Kardiologie Kongress in Innsbruck dank der exzellenten professionellen Unterstützung durch die CMI und PCO Tyrol Congress erfolgreich als rein virtuelle Veranstaltung durchführen konnten“, betont Axel Bauer, Direktor der Kardiologie Innsbruck sowie Vorsitzender des Organisationskomitees des Kardiologie Kongresses.

 

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